AGB
1. Vertragsgegenstand
Die hier aufgeführten AGB betreffen die Inhalte sowie die Rahmenbedingungen des Dienstvertrags zwischen Klient/Klientin und Susann Zschieschang, im folgenden Leistungserbringer genannt.
Der Dienstvertrag bezieht sich auf die sachgerechte Erbringung von Beratungsleistungen. Der Erfolg einer Beratungsleistung ist kein Bestandteil des Dienstvertrags, denn der Erfolg der Beratung ist von vielerlei Faktoren abhängig, vor allem aber vom Klienten/von der Klientin selbst.
Die Leistungen werden online für den Geltungsraum Deutschland unter deutschem Berufsrecht als grenzüberschreitende Dienstleistung erbracht.
2. Vertragsabschluss
Der Vertrag kommt durch die schriftliche verbindliche Anmeldung und deren schriftliche Bestätigung durch den Leistungserbringer zustande.
3. Vertragsrücktritt seitens des Klienten
Der Klient/die Klientin kann binnen 14 Tagen nach Vertragsabschluss im Rahmen des gesetzlichen Widerrufsrechts vom Vertrag zurücktreten, indem er/sie dies schriftlich erklärt. Hat eine Beratung in diesem Zeitraum bereits begonnen und sind Beratungsleistungen bereits erbracht worden, sind diese dem Leistungserbringer vom Klienten/von der Klientin zu vergüten, da für bereits in Anspruch genommene Dienstleistungen kein Widerrufsrecht besteht.
Hat eine Beratung, für die sich ein Klient/eine Klientin verbindlich angemeldet hat, bereits begonnen, und der Klient/die Klientin möchte die Beratung nicht weiterführen, so werden ihm/ihr lediglich die bereits verbindlich vereinbarten Beratungszeiten in Rechnung gestellt.
Seitens des Leistungserbringers: Der Leistungserbringer kann vom Vertrag zurücktreten, wenn der Leistungserbringer aus von ihm nicht zu vertretenden Gründen ausfällt. Weiterhin kann der Leistungserbringer immer dann vom Vertrag zurücktreten, wenn die Mitwirkung des Klienten/der Klientin am Beratungsprozess nicht gegeben ist sowie aus Gründen, die aus einer Unvereinbarkeit mit den Grundsätzen der Berufsethik hervorgehen.
4. Preise
Das Honorar beträgt 78,00 Euro pro Zeitstunde. Davon ausgehend fällt für die Erstberatung ein Honorar von 117,00 Euro an, für alle Folgetermine ein Honorar zwischen 58,50 Euro bis 78,00 Euro, soweit im Kostenvoranschlag nicht anders ausgewiesen.
Beantragt der Klient/die Klientin eine anteilige Kostenrückerstattung bei der Krankenkasse und holt dafür einen Kostenvoranschlag beim Leistungserbringer ein, werden Anzahl und Dauer der veranschlagten Beratungstermine im Voraus durch einen Kostenvoranschlag transparent ausgewiesen. Der Leistungserbringer hat keinen Einfluss darauf, ob bzw. in welcher Höhe sich die Krankenkasse des Klienten/der Klientin an den Kosten beteiligt.
5. Zahlungsbedingungen
Die Rechnungslegung erfolgt, soweit nicht im Voraus anders vereinbart, vor dem Erbringen von Beratungsleistungen. Es können Teilrechnungen vereinbart werden.
Die Rechnung ist zahlbar innerhalb 14 Tagen ab Rechnungsdatum unter Angabe der Rechnungsnummer auf das in der Rechnung angegebene Konto.
Die Beratungsleistung kann erst nach Erhalt des Rechnungsbetrages für den jeweiligen Termin erfolgen, außer es wurde im Voraus anders vereinbart und im Kostenvoranschlag demgemäß schriftlich festgelegt.
6. Pflichten der Vertragsparteien
Der Leistungserbringer verpflichtet sich, die Beratungsleistung nach bestem Wissen und Gewissen durchzuführen und arbeitet kontinuierlich daran, sich durch ständige Weiterbildung auf dem neuesten Erkenntnisstand der Ernährungswissenschaft zu befinden.
Der Leistungserbringer verpflichtet sich nach § 203 Strafgesetzbuch zur Einhaltung der Schweigepflicht.
Bei verbindlicher Anmeldung zur Ernährungstherapie auf ärztliche Verordnung stellt der Klient/die Klientin dem Leistungserbringer alle für eine sachgerechte Durchführung der Ernährungstherapie notwendigen Informationen zur Verfügung (alle relevanten Diagnosen, eingenommene Medikamente, Laborwerte).
Möchte der Klient/die Klientin einen zusammenfassenden Bericht zur Weitergabe an den behandelnden Arzt, so entbindet er/sie den Leistungserbringer schriftlich von der Schweigepflicht bezüglich der Inhalte und Ergebnisse und weiterer relevanter Informationen seinem/ihrem behandelnden Arzt gegenüber. Da dieser Bericht beim Leistungserbringer digital erstellt und gespeichert wird, erklärt der Klient/die Klientin gleichzeitig dazu sein/ihr Einverständnis.
Daten zur Erstellung von Rechnungen sowie die Rechnungen selbst werden digital gespeichert und der Klient/die Klientin erklärt sich mit Unterzeichnung des Dienstvertrages damit einverstanden.
Wenn der Klient/die Klientin von seiner Krankenkasse eine Kostenbeteiligung in Anspruch nimmt, wird der Leistungserbringer bezüglich allen für die Ausstellung einer Teilnahmebescheinigung notwendigen Informationen von seiner Schweigepflicht gegenüber der Krankenkasse entbunden.
Der Klient/die Klientin erklärt sich damit einverstanden, dass der Leistungserbringer wesentliche Inhalte der Beratung im Rahmen seines Qualitätsmanagements dokumentiert. Die dokumentierten Daten unterliegen ebenfalls der Schweigepflicht und werden nicht digital gespeichert. (Nähere Hinweise dazu in der Datenschutzerklärung)
Falls der Klient/die Klientin einen Termin nicht wahrnehmen kann, verpflichtet er/sie sich dazu, dem Leistungserbringer spätestens 24 h zuvor Bescheid zu geben. Dann kann der Termin verschoben werden. Andernfalls verfällt der Termin ersatzlos, wobei keine Rückerstattung des bereits geleisteten Rechnungsbetrages für den nicht wahrgenommenen Termin erfolgt und eine anteilige Kostenerstattung für den nicht beanspruchten Termin seitens der Krankenkasse dann nicht erfolgen kann.
7. Haftung
Der Haftungsgrund des Leistungserbringers für Pflichtverletzungen und Delikte ist auf grobe Fahrlässigkeit beschränkt, ausgenommen geltender gesetzlicher Regelungen.
Der Leistungserbringer haftet nicht, wenn der Klient/die Klientin wichtige Angaben für die sachgerechte Durchführung der Beratungsleistung verschwiegen hat.
Der Leistungserbringer haftet nicht, wenn der Klient/die Klientin sich nicht an die in der Beratung erarbeiteten Vorgehensweisen hält.
Der Leistungserbringer haftet des Weiteren nicht für Ereignisse, die sich aus technischen Problemen im Rahmen der Videotelefonie ergeben können, sofern er dafür kein Verschulden trägt.
8. Unwirksamkeit von vertraglichen Bestimmungen
Sollten in diesen AGB einzelne Bestimmungen unwirksam oder nichtig sein oder werden, bleiben die übrigen Bestimmungen davon unberührt. Eine unwirksame Bestimmung wird in diesem Fall durch eine solche Bestimmung ersetzt, welche wirksam ist und welche nach Sinn und Zweck der unwirksamen Bestimmung am nächsten kommt. Das Gleiche gilt im Falle von auftretenden Rechtslücken.
9. Anschrift des Unternehmens
Susann Zschieschang
Gate Lodge
Tedavnet
Co. Monaghan
Ireland
